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Checkliste für eine erfolgreiche Hyper-V P2V/V2V Konvertierung

P2V Konvertierung steht für Physical to Virtual Konvertierung  und meint die Konvertierung eines vorhandenen physikalischen Servers in einen virtuellen Server.

V2V Konvertierung steht für Virtual to Virtual Konvertierung und meint die Konvertierung eines vorhandenen virtuellen Server einer Technologie A (z.B. VMware) in einen virtuellen Server der Technologie B (z.B. Hyper-V).

Die folgende Checkliste bezieht sich in erster Linie auf die P2V Migration auf Hyper-V, kann sicher aber auch bei anderen Systemen, bzw. bei der V2V Konvertierung Anwendung finden.

Daten des zu konvertierenden Servers aufnehmen

Organisatorisches

Host vorbereitet?

Netzwerkeinstellungen aufnehmen

Datenträger-Layout aufnehmen / dokuementieren

Freigaben (Shares) dokumentieren

Server vorbereiten

P2V (V2V)

Eigentliches P2V. Besitzt man kein spezielles Tool hierfür, dann kann man - insbesondere für Hyper-V - eines der folgenden zwei Tools verwenden:

disk2vhd

Unter Umständen verwirrend ist eine Eigenheit von disk2vhd genau das Partitionslayout wiederzuspiegeln. Pro Disk wird grundsätzlich eine VHD erzeugt. Erhält Patition 1 z.B. C und D und man kreuzt bei disk2vhd C an, dann erhält man eine VHD-Datei, die C und eine leere D enthält. Der VHD-Typ ist grundsätzlich dynamisch.

Citrix Xen Convert

Auch dieses Tool eignet sich recht gut für die Hyper-V, da dessen VHD-Format auch vom Citrix XEN-Server verwendet wird. Bei diesem Tool verwirrt mich immer die Meldung "Laufwerk ... muss formatiert werden, OK?". Hintergrund ist hier, dass zunächst eine VHD-Datei mit der passenden Grösse gemounted wird und Xen Convert den Inhalt der ausgewählten Partition (bzw. wahrscheinlich den Inhalt eines Snapshots dieser Partition) auf diese überträgt. Auch bei Citrix Xen Convert ist der VHD-Typ dynamisch.

Allgemein

Man erhält anschliessend ein oder mehrere VHD-Dateien.

Virtualisierten Server testen

Troubleshooting

Vergabe der IP

Beim Vergeben der IP-Adresse kommt eine Fehlermeldung

Die IP-Adresse XXX.XXX.XXX.XXX, die Sie für diesen Netzwerkadapter eingegeben haben, ist bereits dem Adapter Name des Adapters zugewiesen. Name des Adapters wird im Ordner "Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen" nicht angezeigt, weil er nicht physikalisch an den Computer angeschlossen ist bzw. weil es sich um einen Legacyadapter handelt, der nicht funktioniert. Wenn dieselbe Adresse beiden Adaptern zugewiesen wird und beide aktiv werden, wird nur einer von beiden diese Adresse verwenden. Dies kann zu einer fehlerhaften Systemkonfiguration führen. Möchten Sie im Dialogfeld "Erweiterte Einstellungen" eine andere IP-Adresse für diesen Adapter in die IP-Adressliste eingeben?

Beim Starten der VM "Mindestens ein Dienst oder Treiber wurde beim Systemstart nicht gestartet. Überprüfen Sie das Ereignisprotokoll in der Ereignisanzeige"

Prüft man die Ereignisanzeige, dann sieht man die Meldung:

Treiber für parallelen Anschluss“ wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet. Der angegebene Dienst kann nicht gestartet werden. Er ist deaktiviert oder nicht mit aktivierten Geräten verbunden.

„HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Parport“ Wert beim Schlüssel „start“ auf „4“

Beim Starten der VM Fehlermeldung "Datei nicht gefunden.... oder ähnlich"

Unter Umständen hat man das Partitionslayout geändert. War das System auf Laufwerk D und dieses in der ersten Partition und hat man für D nun eine eigene Partition gemacht, so stimmen die Einträge in der boot.ini jetzt nicht mehr. Hier muss man die boot.ini entsprechend ändern (z.B. mit Windows PE-CD - bis Server 2003) bzw. mit bcdedit (ab Server 2008).

Klappt das nicht, kann man den Befehl

bootcfg

aus der Recoveryconsole von Windows Server 2003. Mittels

bootcfg /add

kann man nach Windows-Installationen scannen und diese in die boot.ini eintragen lassen.

Beim Starten der VM Bluescreen: STOP: 0x0000007b

Ursache sind fehlende IDE-Standard-Treiber. Weitere Infos auch zur Fehlerbehebung hier: http://www.hyper-v-faq.com/index.php?id=230

 

lsass.exe - System Error

lsass.exe - System Error : Security Accounts Manager
initialization failed because of the following error:
Directory Service cannot start. Error Status: 0xc00002e1.
Please click OK to shutdown this system and reboot into
Directory Services Restore Mode, check the event log for
more detailed information

Das ganze trat beim Konvertieren eines Active Directory Domänencontrollers auf. In diesem Fall bin ich dem ganzen aus dem Weg gegangen, indem ich einen anderen Server zum Domänencontroller gemacht habe und die FSMO-Rollen umgezogen habe, den Ausgangsserver heruntergestuft habe und erneut konvertiert habe.

 

Event ID: 12293 – Event Source: VSS (“Routine details Cannot ask provider if volume is supported.”)

Ich hatte diesen Event beim Versuch eines P2V mit disk2vhd (Sysinternals).
Eine mögliche Lösung wird hier beschrieben: http://nieronet.wordpress.com/2011/02/16/event-id-12293-event-source-vss-routine-details-cannot-ask-provider-if-volume-is-supported/

 

Nach Änderung an der VHD meldet Hyper-V: Fehler beim Starten von "SERVER". Microsoft Emulated IDE Controller Fehler "Allgemeiner "Zugriff verweigert"-Fehler" beim Einschalten

Wie man wieder die richtigen Berechtigungen setzt, ist hier beschrieben: http://www.hyper-v-faq.com/index.php?id=215

 

Virtualisieren von Domänencontrollern

Wegen USN-Rollback darf die Konvertierung hier nur Offline erfolgen. Ausserdem sollte der DC mit FSMO-Rollen nicht virtutalisiert vorhanden sein.

Siehe hierzu auch "Darf man einen Domänencontroller virtualisieren?" http://www.faq-o-matic.net/2011/02/28/darf-man-einen-domnencontroller-virtualisieren

 

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Posts: 1
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@Mäx
Reply #2 on : Sun July 24, 2016, 21:29:09
Danke für Dein Feedback
Mäx
Posts: 1
Comment
Vielen Dnak
Reply #1 on : Sat July 23, 2016, 10:14:19
Diese Anleitung ist absolute spitze. Jedes mal, wenn ich P2V machen muss rufe ich diese Seite auf. Herzlichen Dnak für alles!